Motorradfahren in Irland. September 28. 2008
Mit einer neuen Statistik schocken die Iren alle Motorradfahrer, die leider in immer noch zu geringer Zahl dieses wunderschöne Motorrad-Urlaubsland besuchen. Nach neuesten Zahlen haben wohl 75% der irischen Motorradfahrer keinen praktischen Unterricht gehabt. Und das, obwohl die Gefahr auf einem Motorrad im Straßenverkehr zu verunglücken ja viel höher ist, so heisst es weiter. Nach eben diesen Zahlen ist die Wahrscheinlichkeit in Irland etwa 2-3x so hoch, wie im Rest Europas.
Das Garda Traffic Corps und die RSA (Road Safety Authority) haben daher nun das BikeSafe-Programm ins Leben gerufen. Was und ob es verpflichtend oder freiwillig ist, ist unklar. Inhaltlich handelt es sich jedoch nicht um Unterricht, sondern um ein Programm, in dem fortgeschrittene Garda Fahrer die "Kandidaten" und ihre Fahrleistungen bewerten. Dies geschieht nach einer einstündigen Einweisung in Fahr-Skills und Statistiken. Die Garda entscheidet dann, ob der Kandidat bestanden hat oder nicht und gibt Tipps zur Verbesserung der Skills.
Das alles soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Irland für Motorradfahrer mit guter Ausrüstung und ein wenig Fahrerfahrung ein Traum ist. Die Straßen haben Grip ohne Ende und die Landschaft ist einfacht genial. Also, im nächsten Sommer sehen wir uns im Bridgann House, und wir geben 10% Rabatt für Mopedfahrer.
Hurra wir leben noch ... September 28. 2008
Nach einem langen, anstrengenden Sommer ist nun endlich Sommer! Das schöne Wetter ist da, zumindest für irische Verhältnisse und im Kontrast zum August, in dem es im Schnitt etwa 3-4x so viel geregnet hat wie sonst. Halt einer dieser Sommer, wo wir später mal sagen werden: "Eigentlich war der ganz ok ... es hat nur einmal geregnet ... von Mai bis September ...".
Wir sind endlich und endgültig umgezogen und wohnen nun in Achill Sound, in einem Haus mit Doppelglas-Fenstern, Gasheizung und richtigem Internet aus der DSL-Dose.
Die Kinder sind gesund, Anna hat sich nach 4 Wochen Sommerurlaub in Deutschland nun endlich wieder so langsam eingelebt, Lily spricht noch nicht so richtig, aber lange dauert das auch nicht mehr und Erin hat ihren ersten Zahn. Außerdem ist nun unser Dauergast für ein Jahr bei uns: Meine Nichte Marie macht hier ein Auslandsjahr.
Gestern bin ich aus Deutschland gekommen, hatte mal wieder Schulungen ... anstrengend. Doch nun bin ich froh wieder zuhause zu sein, wobei ich einen Sack voll Arbeit mitgebracht habe und in drei Wochen muss ich schon wieder rüber.
Soviel erstmal, mehr folgt in den nächsten Tagen, denn nach einer Sommerpause geht es nun bei Blogdter wieder weiter...







