Das House of Prayers ist aufgeflogen April 4. 2008
Schon seit Jahren ist das House of Prayers eine höchst umstrittene Einrichtung in Achill Sound. Für die einen ist Christina Gallagher die wahre Heilsbringerin, für die anderen ist sie ein Scharlatan und die ganze Einrichtung nichts als eine große Geldmachmaschine. Doch nun kam es in Primetime: wahrscheinlich mehrere Millionen € sind über die Jahre einfach verschwunden!
Eine Dame war zu sehen, die zwei Schecks in Höhe von 50.000 € und 40.000 € zahlbar persönlich, einmal an Mrs Galagher und das andere Mal an Fr McGinnity, einen skrupellosen Pfaffen im Dienste der Einrichtung, ausgestellt hatte. Diese Dame ist nun mehr oder weniger bankrott und noch nicht einmal in der Lage Ihre Heizung reparieren zu lassen, während Mrs Gallagher neben einem Haus in Newport und noch woanders, auch eine eher herrschaftliche Residenz in Dublin besitzt.
Von Gehirnwäsche und Sekte war die Rede und so ist es wohl auch und so ist Achill um eine (traurige) Attraktion reicher. Fehlt nur noch, dass beim nächsten Gathering der Gläubigen ein Massenselbstmord stattfindet. Versprochen, da bin ich dann mit der Kamera dabei. ![]()
Die Kücheodyssee - Teil 2 April 4. 2008
Mal Schnell die Küche einbauen...
Wir hatten mit Mick besprochen, dass es schön wäre die Küche bis April zu haben, woraufhin er unverbindlich lächelte ...
Tatsächlich rief er dann auch irgendwann letzte Woche an und sagte, die Küche sei fertig. Wir baten uns noch einen Tag aus um die alte Küche zu leeren und zu entfernen.
Was dann kam war nicht so schön. Die Küche war rund 30 Jahre drin, dementsprechend sah es hinter den Schränken aus: mir kam auf gesamter Breite der Oberputz entgegen. Am schlimmsten war aber die Ecke hinter dem kleinen Kühlschrank, denn hier hatte sich unter der Arbeitsfläche die Feuchtigkeit gestaut und hier war alles schwarz. Ich dachte nur, na danke, das war's dann. Ich rief Paul, unseren Vermieter, an und sagte er müsse kommen und sich das anschauen. Er aber sagte nur: Alles abklopfen, trocknen lassen und gut ist. Nunja, irisch unkenventionell halt.
Ich tat jedoch wie mir befohlen und siehe da, nur der Oberputz, der mir sowieso entgegenkam, war schwarz. Die Wand dahinter zwar ein wenig feucht, aber in Ordnung. Ich beschloss den ganzen Schmodder abzuschlagen, zu lüften und die Wand trocknen zu lassen. Außerdem entfernte ich eine dünne Holzblende vor der Außenwand, hier hatte sich über die Jahre so viel Feuchtigkeit angesammelt, dass mir sogar der grobe Wandputz entgegenkam. Auch die Wand wurde dann erstmal weitestgehend entkernt.
Edward, Pauls Vater, war dann noch so nett, mir das Loch in der Wand wieder zu stopfen. Nun stellte sich nur die Frage, was wir mit den nackten Wänden machen und die Spüle hatte ich auch noch nicht abmachen können ...







