Pubs und Selbstmord March 31. 2008
Immer mehr Pubs in ländlichen Gegenden schließen ihre Türen. Stirbt der gute alte (wenn auch vor einigen Jahren nach dem Rauchverbot renovierte) Pub aus, in dem sich alte Männer ohne Zähne über das Wetter, den Torf und nochmal das Wetter unterhalten? Es scheint so! Wer oder was dran Schuld ist sei dahingestellt: das Rauchverbot oder die guten Preise, den Lebesmittelketten wie Tesco oder Super Value für Off Licences an Pubbesitzer zahlen um deren Lizenz zu erwerben.
Wie sich jetzt jedoch herausstellte gibt es wohl einen Zusammenhang zwischen der steigenden Selbstmordrate bei Älteren und dem Schließen dieser Rural Pubs. Für viele war der Local Pub nicht nur Kneipe, sondern auch soziales Zentrum. Ohne diese Pubs vereinsamen die Menschen, trinken Zuhause, was wiederum die Einsamkeit verstärkt und zu Depressionen und gar Selbstmord führen kann.
Breitband in Irland - Die ewige Odyssee March 27. 2008
Wie jetzt zu hören war stehen im Co. Tipperary bis zu 150 Jobs auf dem Spiel, wenn nicht in den nächsten Monaten dringend die DSL Infrastruktur ausgebaut wird. Da klingt die Ankündigung der Europäischen Komission ein wenig wie Hohn, wenn sie ankündigt die Verbreitung von DSL in Europa bis 2010 auf 30% zu bringen. Wenn das Eircom hört lassen die direkt alle Krimpzangen fallen und fahren heim, nach dem Motto: 30% haben wir schon lange!
Es geht allerdings darum, liebe Ericom, dass 30% der Haushalte und Firmen DSL auch nutzen und nicht, dass potentiell 30% DSL haben könnten, wenn sie wollten. Um das zu erreichen muss das Netz fast 100% ausgebaut sein. In Europa ist die Sättigung mit DSL jetzt bei etwa 20% im Durchschnitt und liegt damit 2.1% hinter den USA. 8 Länder in Europa, nämlich Dänmark, Finland, die Niederlande, Schweden, UK, Belgien, Luxemburg und Frankreich liegen vor den USA, die ersten vier Aufgezählten sind sogar weltweit führend mit fast 33%.
Züge bis nach Achill Sound ... March 27. 2008
Das riecht nach Bestechung ... March 27. 2008
Mayo County Council hat für eine 3 Mio € "Spende" zum Ausbau des Strassennetzes in North Mayo gestimmt. So wird die R314 und L1202, die durch Bellagelly South, Aughoose, Pollatomais, Barnacuillew und Glengad führen, verbessert. Interessanterweise ist das gerade die Strasse, die sich zwischen dem Anlandungspunkt der Pipeline und der Gas Raffinerie befindet, diese wird wohl in Zukunft hauptsächlich von Shell selbst benutzt werden.
Weiterhin wurden 59 lokalen Gruppen (ob die Shell2Sea Aktivisten auch dabei waren?) im Rahmen des "Corrib Gas Partners’ Local Grants Programme 2008" (schöner Name und Partners kommt auch drin vor) insgesamt jeweils zwischen 1.000€ und 10.000€ Euro zugesprochen... das Geld kommt natürlich auch von Shell ... Frei nach dem Motto: Wenn wir schon unter dem Risiko einer Gaspipeline-Explosion leben müssen, dann wollen wir es wenigstens in Würde und finanzieller "Unabhängigkeit" tun.
Wellen für den Westen March 26. 2008
Das Projekt zur Energiegewinnung aus Wellenenergie vor der Küste von Belmullet Peninsula hat Anfang März einen neuen Boost erhalten. Nachdem erst vor einiger Zeit der irische Energieminister 2 Mio € bereitgestellt hat um einen 1:1 Prototypen einer Wellenkraftanlage mit Anschluss an das Energienetz umzusetzen, hat nun auch der schwedische Energieversorger Vattenfall seine Beteiligung angeboten.
Irland hofft mit diesem Projekt Weltmarktführer für Wellenkraftenergie zu werden. Das Potential der irischen Atlantikküste liegt bei etwa dem 10fachen des Gesamtverbrauchs des Landes. Realistisch gerechnet hofft man, dass bis 2020 etwa 6-7% des Landes mit Wellenenergie versorgt werden kann.
Brandstiftung March 23. 2008
Energie aus Wellenkraft March 15. 2008
Wir leben noch March 14. 2008
Wir haben den Sturm überlebt! Wir sind nicht von der Klippe gerutscht und das Haus hat alle Ziegel und Fenster behalten. Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h haben uns und die ganze Westküste jedoch ganz schön gebeutelt. Nachdem es am Abend zu 15-20 kurzen Stromausfällen gekommen war, fiel dann der Strom für etwa eine halbe Stunde komplett aus, kam dann jedoch zum Glück wieder. Das Handynetz blieb jedoch für fast 2 Tage ausgefallen, womit wir dann kommunikationstechnisch von der Außenwelt abgeschnitten waren, da wir noch kein Festnetz haben. Am nächsten Tag kam dann der Regen und führte zu zum Teil schweren Überschwemmungen.
Inzwischen hat sich das Wetter beruhigt und es nieselt bei etwa 8-10° C. "Üselisch", wie der Rheinländer zu sagen pflegt ...







